THEATER UNTERWEGS – das Stadtteilprojekt
|
Sie hatten noch keine Gelegenheit, das Theater zu besuchen? |
Monolog
KLAMMS KRIEG
// Kai Hensel
Inszenierung & Ausstattung: Cécile Kott
Mit: Gerhard Fehn
Premiere: 10 März 2010 | TREFF
Vorstellungen: Ab 10. März 2010 | Schulen und Kulturzentren | siehe unten
Dauer: ca. 60 min
Die Schüler haben ihrem gefürchteten Lehrer Klamm den Krieg erklärt. Schriftlich. Offiziell. Ihre Waffen: Schweigen und totale Arbeitsverweigerung. Ihr Vorwurf: Schuld am Selbstmord eines Mitschülers; nur ein Punkt fehlte dem Prüfling zum Bestehen des Abiturs, und Klamm hatte ihn verwehrt. Ihre Forderung: eine Entschuldigung.
Klamm rechtfertigt sich, er redet gegen die Mauer des Schweigens an, er argumentiert und verteidigt, er versucht es mit Hohn, mit Bestechung, mit Drohungen, doch keiner antwortet. Klamm gibt nicht auf, er zieht in den Krieg, den er im Geheimen schon lange führt: gegen die Klasse, die Kollegen, die Schule, das ganze Schulsystem. „Niemand beginnt einen Krieg, den er nicht gewinnen will. Aber dazu brauchen Sie Waffen“, sagt Klamm – und zieht eine Browning aus der Tasche...
Das Publikum ist die Schulklasse und blickt schweigend auf Klamm, der sich selbst Stunde für Stunde immer weiter demontiert, vom prinzipientreuen souveränen Pauker über einen von Machtwahn und Hass zerfressenen Einzelkämpfer bis hin zum totalen psychischen Wrack.
Es geht nicht um die Lösung der Schuldfrage, sondern um das Minenfeld Schulalltag, um die komplexe Beziehung zwischen Schülern und Lehrern, mit ihren Machtverhältnisse und Abhängigkeiten, und um die Ursachen von Konflikten und Gewalt.
| Das Stück zeigt einen Diskussionsbedarf auf: zwischen Schülern und Lehrern, zwischen Jugendlichen untereinander, zwischen den Generationen. Es problematisiert Konflikte und verhärtete Fronten zwischen Menschen, nicht nur an der Schule, die immer öfter in Gewalt münden und plädiert für gegenseitige Annäherung, Kommunikation und wechselseitiges Verständnis. KLAMMS KRIEG rüttelt auf, fördert das gegenseitige Verständnis, gibt Eltern einen Einblick, ruft zu Respekt und Toleranz auf. Nach der Vorstellung besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Darsteller das Gesehene zu reflektieren und über die eigene Lebenswirklichkeit nachzudenken. |
Möchten Sie KLAMMS KRIEG für Ihre Schule oder Ihr Kulturzentrum buchen?
theaterpaedagogik@stadt.bamberg.de | 0951-87 30 24 (Anja Simon)
|
Termine bisher: 10. März 2010: Premiere | 10:30 Uhr | Gewölbe 12. März 2010: Malerviertel | 19:00 Uhr | Kunigundensaal, Joseph-Otto-Kolb-Str. 1 17. März 2010: Gartenstadt | 19:00 | Erlöserschule, Neuerbstr. 20 18. März 2010: Bamberg Mitte | 19:00 Uhr | Jugendkulturtreff Immer Hin, Dr.-v.-Schmitt-Str. 20 19. März 2010: Wunderburg | 19:00 Uhr | Haus der Evangelischen Jugend, Egelseestr. 51 23. März 2010: Bamberg -Nord | 18:30 Uhr | JUZ & Filter, Margaretendamm 12a 24. März 2010: Gaustadt | 17:00 Uhr | superGAU, Gaustadter Hauptstraße 44 25. März 2010: Südwest | 20:00 Uhr | Gemeindezentrum St. Urban, Babenbergerring 26a 26. März 2010: Bamberg -Ost | 19:00 Uhr | Filterlos, Ohmstr. 10a 28. April 2010: Uni Innenstadt | 20:00 Uhr | Fakultät GuK, An der Universität 5 | Hörsaal U7/105 29. April 2010: Uni Feldkirchenstraße | 20:00 Uhr | Fakultät SoWi, Feldkirchenstr. 21 | Seminarraum F 301 |
Presse zu KLAMMS KRIEG
- Kritik Nordbayerischer Kurier | 11. März 2010
- Kritik Radio Bamberg | 11. März 2010
- Kritik Fränkischer Tag | 11. März 2010
- Premierenbericht Radio Bamberg
- Vorbericht Radio Bamberg | 9. März 2010
Restkarten an der Abendkasse